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Bäume für Tansania

Auf­fors­tung brach­lie­gen­der Land­flä­chen – Errich­tung von Arbeits­plät­zen – Berufs­aus­bil­dung für Jugend­li­che – Siche­rung und Ver­bes­se­rung der Was­ser­ver­sor­gung – Ver­rin­ge­rung der CO2-Emis­si­on – Bewah­rung der Arten­viel­falt hei­mi­scher Bäu­me – Ver­bes­se­rung des Gesund­heits­zu­stan­des der loka­len Bevöl­ke­rung! All dies wird mit dem Life Earth Pro­jekt „Bäu­me für Tan­sa­nia“ umge­setzt.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­ein Life Earth Schweiz, der Fir­ma Pich­ler Con­sult und den Ros­mi­ni­an Fathers, unse­ren Part­nern vor Ort, ist die­ses Pro­jekt zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung der Regi­on geplant. Gepflanzt wird immer ein Mix an Bäu­men. Nutz­bäu­me für Feu­er­holz, Obst­bäu­me für den eige­nen Gebrauch oder zum Ver­kauf auf dem Markt, Teak­bäu­me zum Ver­kauf an die Möbel­bran­che.

Bäu­me für Tan­sa­nia“ ermög­licht der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung und der gesam­ten Regi­on eine lebens­wer­te Gegen­wart und eine Zukunft mit Per­spek­ti­ven!”

Projekt Start – Aufforstung einer Testfläche

2015 – 2018: Die Ros­mi­ni­an Fathers begin­nen mit der Auf­fors­tung einer Test­flä­che in unmit­tel­ba­rer Nähe des Health Cen­ters in Kwa­l­ukon­ge. Unter­stützt wer­den sie vom Ver­ein Life Earth der die Setz­lin­ge zur Ver­fü­gung stellt und Roger Stu­ber der einen spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Farm­ar­bei­ter dafür finan­ziert. Es wur­den nur ende­mi­sche Bäu­me gepflanzt.

2018: Das Pro­jekt star­tet erfolg­reich die Bäu­me wur­zeln und wach­sen den Erwar­tun­gen ent­spre­chend. Danach ein Rück­schlag, Father Ambro­se, Lei­ter des Health Cen­ters in Kwa­l­ukon­ge berich­tet: “Drü­cken­de Hit­ze, das Aus­blei­ben der klei­nen Regen­zeit, Dür­re und Hun­gers­not bei den Rin­dern der Mas­sai, die in die­sem Gebiet ansäs­sig sind, so sahen bei uns die Mona­te Okto­ber bis Ende Jän­ner aus. Die in den Vor­jah­ren gesetz­ten Bäum­chen wuch­sen bis zu die­sem Zeit­punkt kräf­tig, kein Wun­der wur­den sie doch von unse­rem Mit­ar­bei­ter gehegt und gepflegt. Als mit fort­schrei­ten­der Dür­re die Not der Tie­re immer grö­ßer wur­de, konn­ten und woll­ten wir sie auch nicht mehr am Fres­sen der nahr­haf­ten Blät­ter unse­rer Setz­lin­ge hin­dern. Ende Febru­ar setz­ten dann sint­flut­ar­ti­ge Regen­fäl­le ein, die den aus­ge­laug­ten Böden schwer zu schaf­fen mach­ten. Danach ver­bes­ser­te sich die Situa­ti­on für Mensch und Tier wie­der zuse­hends.”

2019: Erwei­te­rung der Test­flä­che um 10000 Setz­lin­ge. “Auch heu­er haben wir wie­der mit Hil­fe von Life Earth eine Test­flä­che mit ca. 1000 Bäu­men bepflanzt und hof­fen das der Wet­ter­gott es dies­mal gut mit den Men­schen, Tie­ren und Pflan­zen in Kwa­l­ukon­ge meint”, sag­te Father Ambro­se mit einem etwas frus­trier­tem Lächeln. “Die Land­wirt­schaft ist sehr wich­tig für uns, hier gibt es kei­ne Indus­trie und nur weni­ge Arbeits­plät­ze. Außer­dem sor­gen die Bäu­me für ein gutes Mikro­kli­ma. Vor dem Abhol­zen und dem Anle­gen gro­ßer Sisal­plan­ta­gen war die­ses Gebiet dicht bewal­det“, erzählt Father Ambro­se.

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